Rückblick 2005

Traditionell startete der BVMW-Oberlausitz am 18.01.05 mit dem nunmehr 5. Mittelstandstag-Oberlausitz in das neue Jahr. Es konnten über 230 Teilnehmer aus der gesamten Oberlausitz in der Bautzener Stadthalle „Krone“ begrüßt werden.

Wie auch in den vergangenen Jahren konnten sich Unternehmen und Gemeinden in der begleitenden Ausstellung den Teilnehmern präsentieren. 29 Unternehmen und Gemeinden nahmen das Angebot an und präsentierten sich auf über 140 m², was gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von 30% entspricht. Neben den 29 Ausstellern waren weitere 28 Unternehmen an der Vorbereitung der Veranstaltung beteiligt.

Ab der Mittagsstunde konnte die Teilnehmer mit den Ausstellern ins Gespräch kommen und untereinander neue Kontakte knüpfen und bestehende Kontakte auffrischen. Paralell fand eine Pressekonferenz statt, in dem den anwesenden Pressevertretern das Arbeitskonzept 2005 und die Vorhaben des BVMW-Oberlausitz für das neue Jahr vorgestellt wurden. Auch in diesem Jahr wird das Thema Kommunikation bestimmend für die Arbeit des BVMW-Oberlausitz sein. Dies soll ich Projekten seinen Ausdruck finden. Nehmen der "Mittelstandsfreundliche Gemeinde der Oberlausitz" gehören dazu auch weitere Projekte wie das Projekt ProCom mit Studenten des Fachs Kommunikationspsychologie der Hochschule in Görlitz und das NEMO-Projekt IMOTEXTIL.

Regionalleiter Wilfried Rosenberg eröffnete den 5. Mittelstandstag-Oberlausitz ab 14.00 Uhr. Nach dem Dr. Wolfgnag Leunert die Grußworte des Bautzener Landrates Michael Harig überbracht hatte fand anschließen unter dem Motto „Die Stärken der Oberlausitz stärken eine Podiumsdiskussion statt. In ihr wurde herausgearbeitet das die Schwächen, wie die noch fehlende Identifikation mit der Oberlausitz in der ganzen Region, kein gemeinsames Auftreten, die nicht ausreichende Nutzung von Netzwerken und die noch zu geringe Orientierung am internationalen Markt die Entwicklung behindern. Als positiv wurde der gut und in Branchen vielfältig aufgestellte Mittelstand benannt. Wir haben gemeisame etwas vorzuzeigen!. Die Unternehmen sollen noch stärker als bisher neue Aufträge in Polen und Tschechien suchen. Aber auch das reichhaltige kulturelle Leben ist als weicher Standortfaktor wichtig für die Region. Hier wurde insbesondere auf die Bewerbung der Stadt Görlitz als Kulturhauptstadt 2010 hingewiesen. Hier muss die gesamte Region dahinter stehen und damit verbundenen Chancen nutzen.

Anschließen fand die Projektpräsentation zur Gemeinschaftsinitiative "Mittelstandsfreundliche Gemeinde der Oberlausitz" statt. Die Gemeinden Bautzen, Görlitz, Großröhrsdorf, Obergurig und Sohland/Spree präsentierten sich mit konkrekten Projekten als Mittelstandsfreundliche Gemeinden. Anschließend wählten die Teilnehmer den Titelträger in geheimer Wahl.

Nach einer Pause in der den Teilnehmer Raum zur Stärkung und Kommunikation blieb startete der 5. Mittelstandstag in die zweite Hälfte mit einem Vortrag von Dr. Holm Große (GF der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz) zum Partnerschaftlichen Regionalmarketing. Wie trotz Bevölkerungsrückgang zukünftig mehr Lebensqualität erreicht werden kann zeigte Dr. Hardo Kendschek (KOMET Stadtmarketing) auf.

Bevor die AOK Sachsen als langjähriger Partner des BVMW-Oberlausitz zu den neuen Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge aufklärte, informierte Dr. Dieter Belter vom Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit über die Förderinstrumente NEMO und ProInno II. Einen Blick in die Zukunft der Kommunikation in und außerhalb des Büros wurden den Teilnehmer durch den Gemeinschaftsvortrag der OKA-Büromöbel und T-Mobile gegeben.

Regierungspräsident Dr. Henry Hasenpflug blieb es vorbehalten den Titelträger zur "Mittelstandsfreundlichen Gemeinde der Oberlausitz 2004" bekannt zu geben. Nach Auszählung der Stimmen wurde die Stadt Bautzen der Titel "Mittelstandsfreundliche Gemeinde der Oberlausitz 2004" verliehen. Zu den ersten Gratulanten gehörte auch der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft und Arbeit Thomas Jurk. Er warb in seiner kurzen Ansprache für die Zusammenarbeit der Unternehmen untereinander.

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