Rückblick 2020

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Nachdem der 20. MiTag Corona-bedingt vom 17.06.20 auf den 01.09.20 verschoben werden musste, empfing der Berggasthof Butterberg die 110 Unternehmer und Partner des Mittelstands gewohnt herzlich. Die Teilnehmer finden Sie übrigens bis Ende 2020 hier: Teilnehmerliste

Ab 12:00 Uhr öffneten sich traditionell die Türen. So blieben zwei Stunden Zeit zum individuellen Netzwerken oder beim SpeedConnection. Dieses führte wieder Bernd Reinshagen vom BVMW Chemnitz zum siebenten Mal im Rahmen des MiTag durch. In 3 Doppelrunden haben 40 Unternehmer sich untereinander vorgestellt und Kontakte geknüpft.

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Die Firmen-Galerie mit 32 Präsentationen und die Stände der ENSO AG und der big Gruppe luden ebenfalls zum individuellen Gespräch ein. Die TG Autohandelsgesellschaft stellte 5 aktuelle Mercedes-Benz Modelle aus, darunter auch Elektro- und Hybridfahrzeuge. Passend dazu stellte Little John Bikes E-Fahrräder bereit. Die Teilnehmer nutzen die Möglichkeit des frühen Kommens, um intensiv zu den Produkten zu diskutieren.

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Wieder dabei war auch ostsachsen tv. Durch die Unterstützung unseres Medienpartners entstand nicht nur das Videomaterial zum 20. MiTag, erstmalig und situationsbedingt wurden die Vorträge aus dem Saal auch in die Veranda übertragen. Die aus der Hygienenot entstandene Maßnahme kam dabei bei den Teilnehmern so gut an, das wir dies in Zukunft fortführen werden.

Für die Fotos war Fotografin Jessica Großmann zuständig. Teilnehmer und Mitglieder können die Folien bzw. einen Videomitschnitt der einzelnen Vorträge von uns auf Anfrage erhalten.

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Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Partnern des 20. MiTag

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Um 14:00 Uhr begrüßte Moderator Alexander Schkade die Teilnehmer des 20. MiTag. Er führte mal ernst und mal locker durch den Tag. Anschließend führte er noch einige interessante Interviews mit Teilnehmern des 20. MiTag.

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Zum Anliegen des 20. MiTag verdeutlichte Wilfried Rosenberg, wie die Geschichte des MiTag auch das Wachsen der Unternehmer widerspiegelt und wir gerade zu Corona-Zeiten ein Signal senden: Es darf keinen zweiten Lockdown geben!

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Im Anschluss warb der Bischofswerdaer Oberbürgermeister Prof. Dr. Holm Große für Bischofswerda, begrüßte die Teilnehmer und freute sich schon auf 2021.

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Dann ging es in die Vorträge. Katharina Roitzsch von der Partnerschaft novaworx erklärte in Ihrem Vortrag "Warum Sie beim Arbeiten 4.0 auf die Psychologie nicht verzichten sollten". Sie führte aus, welche Wirkungen Arbeit 4.0 auf die Menschen hat (.z.B. Ent-Emotionalisierung) und wie man gegensteuern kann.

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Daniel Wackernagel, Bereichsleiter Firmenkunden von der Volksbank Dresden-Bautzen eG hielt seinen Vortrag zum Thema "Niedrigzins - Was bedeutet das für Anlage und Kredite?"  und traf damit den Nerv der Teilnehmer. Dabei ging es nicht nur um die Konsequenzen für Sparer, sondern insbesondere auch für Kreditnehmer. So müssen sich Unternehmen entscheiden ob sie einen festen Zinssatz oder lieber variabel sein wollen. Zum Schluss gab er noch den Tipp, sich Edelmetalle mal genauer anzusehen; vor allem auch im Hinblick auf den Rohstoffbedarf bei der Elektromobilität.

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Die wenigsten Teilnehmer werden unter dem Vortragstitel "WALEMO - Impulse für eine regionale Wertschöpfungskette" viel gewusst haben. Prof. Dr.-Ing. Sebastian Scholz, Leiter Fraunhofer-Kunststoffzentrum Oberlausitz - Zittau, änderte das in seinen Ausführungen. Er stellte seine Vision für eine Modellregion für Wasserstoff, Leichtbau und autonome Mobilität im ÖPNV in der Oberlausitz vor. Gerade in Gebieten wie der Oberlausitz ist es eine Herausforderung einen tragfähigen Nahverkehr umzusetzen. Dabei geht es auch darum, diese Lösungen in der Region herzustellen und nicht nur zu nutzen, auch auf die Potentiale hat er verwiesen.

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Etwas verspätet ging es dann in die Kaffeepause, in der die Vorträge in vielen Diskussionen ausgewertet wurden. Dabei war wieder die Gelegenheit sich die Mercedes-Benz Modelle von TG Autohandel und die E-Bikes von Little John Bikes anzusehen, sowie die Unternehmen in der Firmen-Galerie.

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Von E-Fahrzeugen und E-Bikes ging es passend weiter zum Thema "Ladeinfrastruktur im Unternehmen - Laden von Flottenfahrzeugen und privaten E-PKW", dass Carsten Wald, Gruppenleiter Elektromobilität bei der ENSO NETZ GmbH, näher beleuchtete. So stoße das Netz derzeit nicht an seine Kapazitätsgrenzen, was sich aber in den nächsten Jahren ändern wird. Herr Wald machte auch deutlich welche Rechtsgebiete Unternehmen anschauen sollten, die eigenen Ladesäulen aufbauen wollen. Energierecht, Eichrecht, Planungsrecht oder Steuerrecht, um nur Einige zu nennen, müssen Unternehmen berücksichtigen.

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Das Künstliche Inteligenz heute schon Realität ist, machte Jan Pötzscher von der semcona GmbH deutlich. Er zeigte auf, wie Unternehmen mithilfe von KI zu mehr Relevanz, Sichtbarkeit und Umsatz kommen können und dabei sogar Werbung einsparen. So versteht google heute schon komplexere Inhalte, was sich auf die Suchergebnisse auswirkt. Die richtigen Antworten zu geben auf Fragen die die Menschen stellen, hilft gefunden zu werden und die eigene Kompetenz darzustellen.

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"Die Rolle der BVMW-Kommissionen bei der politischen Meinungsbildung im BVMW" war das Thema von Diana Scholl - Leiterin Politische Netzwerke & Strategien, stellvertretende Leiterin Volkswirtschaft in der BVMW Bundeszentrale - Berlin. Sie zeigte die Arbeit der Kommissionen auf und welchen Nutzen BVMW-Mitglieder davon haben und warb dabei auch dafür, das Mitglieder sich dort aktiv mit einbringen.

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Um die "Arbeitsplatzgestaltung in der Zukunft" ging es im Vortrag von Ulf Wolbring - PDV-Systeme Sachsen GmbH. Immer mehr Prozesse werden in Software abgebildet, d.h. auch Auflösung der Zeit- und Raumbegrenzung der Informationsflüsse und damit der Arbeit. Dies bedeutet für Unternehmen, sie müssen agiler werden um die Chancen daraus zu nutzen und z.B. die Produktivität zu steigern.

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Auch Bauen ist nicht mehr das, was es mal war. Hier halten die neuen Möglichkeiten Einzug, was sich natürlich auch auf die Bauunternehmen auswirkt. Passend dazu hieß der Vortrag von Jörg Bechmann ( Dipl.-Ingenieur (FH), Niederlassungsleiter, Goldbeck Ost GmbH – Niederlassung Sachsen) "Zukunft bauen!" Dies bedeutet nicht nur neue Technologien zu berücksichtigen, auch die Veränderungen der flexibleren Arbeitswelt oder neue Baustoffe sind wichtige Elemente.

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"Ab geht die Post – Mit der Postkutsche ins digitale Zeitalter" hieß der anschließende Vortrag von Alexander Hesse | Leiter Marketing – MEDIA Logistik GmbH | PostModern, Dresden. Trotz verändertem Nutzerverhalten ist der klassische Brief für Unternehmen spannend. Er ist erlebbar, wertschätzend, individualisierbar und legal. Vielleicht wird er gerade auch, weil immer mehr Sendungen online versendet werden, besonders wertvoll.

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Da der Vortrag von Dr. Stephan Rohde zum Strukturstärkungsgesetz kurfristig entfallen musste, lag es an Thomas Hörtinger - Leiter Kraftwerke/Assetmanagement der LEAG den Reigen der Vorträge zu beschließen. "Die Herausforderungen der LEAG für die nächsten Dekaden im Strukturwandel" waren sein Thema.

In seinem Vortrag wurden die Herausforderungen deutlich, aber auch der Weg skizziert, wie sich die LEAG wandeln will. So werden neue Geschäftsfelder erschlossen und Bestehende ausgeweitet, wie das Kompetenzzentrum für Instandhaltung, das Sekundär-Rohstoff-Zentrum oder die energy cubes. So will sich die LEAG vom führenden Bergbau- und Kraftwerksbetreiber zu einem innovativen und vielseitigen Energieunternehmen wandeln.

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Ab 18:30 Uhr war dann wieder Zeit für das individuelle Gespräch, was ausgiebig genutzt wurde. Das Wetter hielt und so konnte das Grillbüfett des Berggasthof Butterberg die Teilnehmer verwöhnen. Dazu konnten die Teilnehmer die Getränke unserer Getränke-Partner genießen.

Anschließend traten einige Teilnehmer noch vor unsere Kamera und gaben ihr Feedback.

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Statements der Teilnehmer im Video finden Sie demnächst an dieser Stelle

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Wir bedanken uns bei allen Partnern des 20. MiTag.
Der 21. MiTag findet am 15.06.2021 wieder auf dem Butterberg statt!

Bronze-Partner 2020