Rückblick 2026

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kurz-Beitrag Lausitzwelle

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

ausführlicher Beitrag der Lausitzwelle zum 26. MiTag

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Rückblick

Der "kühlste" Tag der Woche, war dennoch schweißtreibend. Das Wetter passt zur guten Stimmung des 26. MiTag, zu dem wieder 120 Teilnehmer begrüßt werden konnten.

Traditionell startete 12:30 Uhr das Speed.Connection in die erste Runde. Diese konnte, wie auch die beiden anderen Runden, wieder unter den Baumkronen des Butterbergs und mit Vogelgezwitscher im Hintergrund durchgeführt werden.

Bevor es mit den Vorträgen im Saal losging, konnten sich die Teilnehmer nicht nur intensiv untereinander vernetzen. Neben Hedin Automotive, Sachsenenergie war dieses Mal auch die vonEdelmann Maßbekleidung mit einem kleinen Stand vertreten.

Um 14:00 Uhr eröffnete Moderator Alexander Schkade den 26. MiTag und wies auf eine Neuerung hin. Dieses Mal konnten sich die Teilnehmer aktiver miteinbringen. Durch Abstimmungsgeräte in den Vorträgen wurden Sie so aktiv miteinbezogen. Die erste Frage, auch zum Test, zeigte, dass 56 % der Teilnehmer aus dem Landkreis Bautzen stammten, 16 % aus Dresden und 8 % aus der Sächsischen Schweiz; 9 % aus dem Landkreis Görlitz.

Das traditionelle Grußwort der Stadt Bischofswerda überbrachte dieses Jahr Manuel Saring, als stellv. Bürgermeister und wies auf das 800-jährige Jubiläum der Stadt im nächsten Jahr hin.  

Das Anliegen des 26. MiTag verdeutlichte anschließend Sirko Rosenberg vom BVMW Team Bautzen. In seinen Ausführungen verwies er auch auf die 30-jährige Geschichte des BVMW Team Bautzen und bedankte sich bei Wilfried Rosenberg mit dem Blumenständer "Hier blüht der Mittelstand", den ab sofort alle BVMW-Mitglieder des BVMW Team Bautzen erhalten, die 30 Jahre Mitglied im BVMW sind.

"Netzwerke zwischen Scheitern und Erfolgsfaktor. „Was Zusammenarbeit wirksam macht“, war der Titel des Vortrags von Dr. Eric Hielscher. Er stellte die Frage: "Ein Netzwerk schadet nur dem, der nicht dabei ist?". 64 Mrd. € sollen durch unnötige Treffen als Kosten entstehen, denn ein Netzwerk kostet Geld, Zeit und Ressourcen. Dr. Hielscher machte deutlich, dass ein Netzwerk Zweck, Ziel, Struktur und Strategie benötigt, damit es richtig funktioniert.

Hier kamen die Abstimmungsgeräte mehrfach zum Einsatz. So sind 37 % der Teilnehmer in 3-5 Unternehmens-Netzwerken als Unternehmen aktiv, wogegen 43 % in 1-2 Unternehmens-Netzwerken selbst und persönlich aktiv sind.

Danach hieß es "Von der Praxis für die Praxis". Dr. Tobias Rothe, führte die Diskussion mit Dr. Hielscher. Dieses Format fand nach jedem Themenblock statt, insgesamt drei Mal und bot den Teilnehmern die Möglichkeit, Fragen an die Redner zu stellen.

---

Nach der Kommunikations-Pause bei Kaffee und Kuchen ging es weiter mit dem Vortrag "BVMW-Außenwirtschaft: Die Stimme des Mittelstands weltweit" von Reinhold von Ungern-Sternberg, Leiter Außenwirtschaft Der Mittelstand. BVMW e.V.. Er zeigte auf, welche Möglichkeiten der Verband hat, um Unternehmen ins Ausland zu begleiten, und sorgte dabei für durchaus Überraschungen. Sandro Strack von DAMNO machte anschließend auch das praktische Beispiel. Weiteres Thema seines Vortrages "Krise.Netzwerk.Neustart" war die turbulente Entwicklung von DAMINO in den letzten Wochen.

Nach "Von der Praxis für die Praxis" ging es im dritten Themenblock im das Thema KI.

Matthias Habel, Co-Gründer & Geschäftsführer | Fischer & Habel GmbH startet mit dem Thema: "Vom Hoffnungsmarketing zum Hochleistungsmotor: So steuern KMU heute ihren Erfolg. Warum Ihre Website/Online Shop 2026 entweder Ihr bester Verkäufer ist – oder Ihr größtes Risiko. Gefunden werden war gestern: Wie Sie in der Welt von ChatGPT und Google Gemini relevant bleiben." In seinem Vortrag wurde deutlich, dass sich seine Branche in den nächsten Jahren massiv ändern wird und dass er sich anpassen muss.
 
Er stellte den Teilnehmern aber auch einige spannende Fragen. So gaben 56 % an, dass ihre Webseite/Onlineshop wichtig für Umsatz und Kundengewinnung sei. 50 % gaben an, dass diese jünger als 2 Jahre sei, allerdings wollen 41 % ihre Seiten in naher Zukunft einem Relaunch unterziehen.
 
Dr. Tobias Rothe zeigte stellvertretend für ein Pflegeunternehmen, wie KI in der Pflege eingesetzt werden kann, sei es zur medizinischen Überwachung oder durch den Empathie-Roboter Liesl.
 
Wie nutzen Sie KI in Ihrem Unternehmen? Diese Frage stellten Robert Focker und André Sannerholt, NOVONDO GmbH den Teilnehmern. Ca. ein Drittel nutzen KI derzeit nur experimentell, wogegen bereits 18 % KI bereits tief in die Prozesse integriert haben. 46 % sahen auch in der Prozessoptimierung den größten Hebel für das eigene Unternehmen.
Beide zeigten auch genau das in Ihrem Vortrag "Von der Idee zur Umsetzung: KI erfolgreich im Unternehmen einführen" anhand von Beispielen auf und rieten den Unternehmern, nicht gleich das große Rad drehen zu wollen.
 
Nachdem Sirko Rosenberg, gemeinsam mit Alexander Schkade den Tag kurz auswertete und die dritte Runde des SpeedConnection erfolgreich durchgeführt war, konnten sich die Teilnehmer am Grillbüfett stärken und das Gespräch mit anderen Teilnehmern suchen. Mit einem wundervollen Sommerabend und in entspannter Atmosphäre verabschiedeten sich die Teilnehmer langsam, als die Sonne unterging. Nicht ohne positives Feedback und die Aussage, am 29.06.27 wieder dabei sein zu wollen.
 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Fotos 2026

Für die Fotos war Fotografin Jessica Großmann zuständig.

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der 27. MiTag findet am 29.06.2027 wieder auf dem Butterberg statt!